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Das art’otel dresden, das fast 700 seiner Werke zeigt, trauert um den großen Künstler A.R. Penck


Dresden – Er war einer der bedeutendsten deutschen Gegenwartskünstler und Gründer der so genannten Neuen Wilden. Nun ist der Maler, Grafiker, Bildhauer und Musiker A.R. Penck tot. Der Künstler, der eigentlich Ralf Winkler hieß und 1939 in Dresden geboren wurde, war am 2. Mai 2017 im Alter von 77 Jahren in Zürich verstorben. Auch das art’otel dresden trauert um das Universalgenie, dessen umfangreiches künstlerisches Werk das Hotel im Herzen seiner Heimatstadt Dresden prägt.

Das art’otel dresden zeigt eine sensationelle Auswahl seines Schaffens in einer musealen Dauerausstellung: 694 Skulpturen, Grafiken und Gemälde des Künstlers sind in dem Hotel seit dessen Eröffnung im Jahr 1995 zu sehen. In Gedenken an A.R. Penck bietet das art’otel dresden nun regelmäßige art touren durch die einmalige Kunstsammlung an. Bei den exklusiven Führungen durch das Hotel lernen Kunstinteressierte zunächst den Lebenslauf von A.R. Penck und die von ihm verwendeten Materialien und Techniken kennen. Anschließend werden die wichtigsten Werke der Sammlung gezeigt und erläutert.

Der Künstler, der eigentlich Ralf Winkler hieß und 1939 in Dresden geboren wurde, war am 2. Mai 2017 im Alter von 77 Jahren in Zürich verstorben. Auch das art’otel dresden trauert um das Universalgenie, dessen umfangreiches künstlerisches Werk das Hotel im Herzen seiner Heimatstadt Dresden prägt. Zudem ist ein Kondolenzbuch in der Lobby ausgelegt, in das sich Trauernde eintragen können. 694 Skulpturen, Drucke, Grafiken und Gemälde von A.R. Penck Das art’otel dresden verfügt über 174 Zimmer und Suiten sowie die 600 Quadratmeter große Kunsthalle und das Restaurant „Factory“. Die dauerhafte Ausstellung der Werke von A.R. Penck ist wohl weltweit einmalig: Großformatige Gemälde, Siebdruckserien, Skizzen, Wandreliefs und Plastiken zieren die großzügige Eingangshalle sowie Flure, Tagungsräume und das Restaurant. Siebdruck-Serien in leuchtenden Farben zeigen auf jeder Etage des art’otel dresden Pencks Figuren in vielen Variationen, ergänzt durch jeweils eine flache Plastik, in der die Figuren wie aus dem Metall ausgetanzt erscheinen. Die Zimmer und Suiten sind ebenfalls mit ausgesuchten Originalen ausgestattet und bieten die einzigartige Möglichkeit, Kunst und Künstler so nahe zu kommen wie sonst nirgends. Im art’otel dresden harmonieren Business, Kunst und Kultur unter einem Dach, das mit Pencks 2,5 Tonnen schwerer und 6,4 Meter hohen Bronzeplastik „Standart T (x)” gekrönt ist. Schon von weitem wird der Gast von dieser imposanten Figur begrüßt und eingeladen, bei einer Entdeckungstour durch das Haus den Maler und Bildhauer A. R. Penck genauer kennen zu lernen. Ein unbequemes Leben, stets auf der Suche nach Freiheit Der Künstler A. R. Penck, 1939 als Ralf Winkler in Dresden geboren, wurde stets als ein Mensch und Künstler beschrieben, dem das Gefühl des Eingebundenseins in eine Gemeinschaft, in einen Staat unerträglich war. Bereits als Zehnjähriger hatte er Ölbilder gemalt und Mal- und Zeichenkurse belegt. Nach dem Abbruch seiner Schullaufbahn, hatte er sich 1955 an den Kunstakademien in Ostberlin und Dresden beworben. Er wurde mehrmals abgelehnt und begann schließlich eine Lehre als Zeichner im ‚VEB Werbeagentur'. Parallel malte er Aktbilder an der Abendschule der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Schon ein Jahr später stellte er seine Bilder erstmals öffentlich aus. Eine in den 1960er Jahren entstandene Bekanntschaft mit westdeutschen Galeristen führte zu Ausstellungen und großen Erfolgen des DDR-Künstlers auch in der Bundesrepublik. Allerdings brachte ihm diese Zusammenarbeit auch Ärger mit dem Staatsapparat des Arbeiter- und Bauernstaates ein. Penck wurde von der Stasi beobachtet, seine Bilder wurden beschlagnahmt und seine Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler der DDR wurde abgelehnt. Nach einem langem Ringen mit dem politischen System der DDR verließ er das Land 1980 endgültig Richtung Westen. A.R. Penck – eine begehrte Marke am internationalen Kunstmarkt Seine Werke waren zu diesem Zeitpunkt am Kunstmarkt schon längst begehrte Markenartikel. Penck hatte schon früh eine eigene, unverwechselbare Bildsprache entwickelt. Die Reduktion der Komplexität der modernen Welt mittels abstrakter Formen betraf auch die Darstellung des Menschen. Penck entkörperlichte sie zum Zeichen, das an Strichmännchen der archaischen Höhlenmalerei oder an Graffiti erinnert, für jeden Betrachter verständlich ist und Penck seinem Ziel einer „wirklichen Demokratisierung der Künste“ näher brachte. Sein Pseudonym A.R. Penck hatte er nach dem Geologen und Eiszeitforscher Albrecht Penck (1858-1945) gewählt. Penck lebte aufgrund einer schweren Erkrankung zurückgezogen und verbrachte seine letzten Jahre in Dublin. art tour „In Gedenken an A.R. Penck“ – jetzt jeden zweiten Dienstag im Monat Hotel Manager Roger Schwinkendorf: „Wir trauern sehr um A.R. Penck, der unserem Hotel mit seiner Kunst einen so unverwechselbaren Charakter gegeben hat. Der Künstler ist von uns gegangen, aber seine Kunst und der Charakter werden bleiben. Daher möchte ich jeden Kunstinteressierten einladen, sich bei einer Führung durch unsere Sammlung ein eigenes Bild von A.R. Penck und seiner Kunst zu machen, und sich in das Kondolenzbuch einzutragen.” „In Gedenken an A.R. Penck“ – art tour durch das art’otel dresden, Ostra-Allee 33, 01067 Dresden. Ab 9. Mai 2017 jeden zweiten Dienstag im Monat um 18:00 Uhr. Treffpunkt: Lobby. Der Eintritt ist frei.

www.artotels.com

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