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1.500er Kongress in Osnabrück


Osnabrück für drei Tage als Zentrum des gesellschaftlichen Wirkens – Deutscher StiftungsTag zu Gast in der Friedensstadt

Bundesweite Kongresse sind in mittelgroßen Städten gut aufgehoben – das beweist in diesen Tagen die niedersächsische „Friedensstadt“ Osnabrück. Wo vor fast 370 Jahren mit dem Westfälischen Frieden ein Grundstein für das heutige Europa gelegt wurde, wurde Europas größter Stiftungskongress mit über 1.500 Teilnehmern ausgerichtet.

Zentraler Veranstaltungsort ist die OsnabrückHalle, die in den vergangenen Jahren für insgesamt 30 Millionen Euro saniert wurde. Sie gehört heute zu den modernsten Kongresszentren Deutschlands, die Platz für bis zu 3.000 Gäste hat. Durch die Entwicklung der Hotellandschaft in den vergangenen Jahren ist die Stadt besonders für Kongresse mit über 500 Teilnehmenden gut geeignet. Ein Großteil der Hotelzimmer befindet sich in unmittelbarer Nähe zur OsnabrückHalle. Die kurzen Wege sprechen für die Wahl einer mittelgroßen Stadt wie Osnabrück als Austragungsort großer Kongresse. Dr. Fritz Brickwedde, Ratsmitglied der Stadt Osnabrück, hat mit seinem Einsatz für den Deutschen StiftungsTag gezeigt, wie wichtig engagierte Multiplikatoren für den Erfolg eines sogenannten „second-tier“ Kongress-Standortes sind. Brickwedde, ehemaliger Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, war bis 2008 Vorsitzender des Stiftungsverbandes und ist noch heute im Beirat aktiv. Er agierte als Türöffner im Verband. Die Bewerbung für den Kongress erfolgte dann gemeinsam durch das städtische Tagungsbüro und die OsnabrückHalle und wurde vom Oberbürgermeister flankiert. „Bei Kongressen dieser Größenordnung ziehen alle an einem Strang. Wenn nötig, machen wir die ganze Stadt zum Kongresszentrum“, berichtet Jan Jansen, Geschäftsführer der OsnabrückHalle. Denn, obwohl die Halle über eine große Anzahl an flexiblen Tagungsräumen verfügt, finden nicht alle 135 Einzelveranstaltungen des StiftungsTages hier Platz. Bei dieser Aufgabe zeige sich ein weiterer Vorteil der eng vernetzten Tagungsstadt, so Jansen: „Wir haben hier ein gut funktionierendes Netzwerk und der nächste Raum ist nicht nur ein paar Schritte, sondern auch nur ein paar Worte und einen Handschlag entfernt.“ Tagungsgäste dürfen sich also über besondere Räume freuen, beispielsweise im mittelalterlichen Steinwerk der Deutschen Stiftung Friedensforschung, im Lutherhaus, in dem sonst Konzerte und Kleinkunst stattfinden, und sogar im historischen Rathaus. Die Wege sind kurz und sehenswert und wer zwischendurch einen kleinen Abstecher in die Altstadt machen oder einfach noch schneller von A nach B kommen möchte, nutzt eines der kostenlosen Leihräder, die für den Kongress direkt an der OsnabrückHalle bereitgestellt wurden. Auch Petra Rosenbach, Geschäftsführerin der Osnabrück – Marketing und Tourismus GmbH sieht das Gesamtpaket Osnabrück als entscheidenden Vorteil des Kongress-Standortes: „Wir arbeiten Hand in Hand und bieten dem Veranstalter mit unserem Kongressbüro von Beginn an einen kostenfreien und professionellen Service. Dabei binden wir übrigens auch das Umland ein. Zum Stiftungstag beispielsweise gibt es kostenfreie Busshuttle zu den Hotels im Landkreis.“

Foto: Hermann Pentermann

www.tagungsservice-osnabrueck.de

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